GESCHAEDIGTE FRAGEN DEN BAFin

FRAGEN AN BAFİN – Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Etwa 2 Jahrzehnte lang haben dubiose Holdingsgesellschaften wie Banken und Geldanlageinstitute in Deutschland unter Einschaltung von Zeitungen und Fernsehersendern gehandelt und nach vorsichtigen Schaetzungen an die 50 Milliarden $ Gelder eingesammelt. Hierzu haben diese Filialen und Anlaufstellen in Deutschland errichtet! Die eingesammelten Gelder wurden nicht über Banken in die Türkei überwiesen, sondern in Saecken und Koffern mit Autos und per Luftweg in die Türkei gebracht. Durch offizielle Meldungen und Nachrichten wurde das schon im Jahre Sept.1997 bekannt. Dabei haben diese wie Banken gearbeitet und haben Jahr  für Jahr die Ertraege/Zinsen teilweise wieder in Deutschland an die Opfer ausgezahlt.

In diesem Zusammenhang erschienene Pressemeldungen lassen die Schlussfolgerung zu, dass die Bundes- oder Landesregierungen bereits vor Jahren über die Aktivitäten der so genannten Schein-Holdings Kenntnis hatten.

Solche Einlagensammelungen- und Geschaefte unterliegen jedoch der Aufsicht des BAFin.

In Zusammenhang mit den dubiosen Holdings wie Kombassan (etwa 35.000 Teilhaber in Deutschland) und Yimpaş (insgesamt an die 120.000 Geschaedigte; davon ein Grossteil in Deutschland) stellen sich  folgende Fragen:

  1. Was hat die BAFin zur Verhinderung dieser Vorgaenge in jener und bisheriger Zeit und ggf. aktuell unternommen?

 

1.a Hat die BAFin keine Praeventionsmethoden zur Aufdeckung solcher dubiosen Geschaefte in der BRD?

 

2. Falls etwas unternommen wurde: Welche internationalen und nationalen Mittel, Wege und Verbindungen wurden dabei aufgedeckt?

2.a Falls nicht: welche Haftung ergibt sich aufgrund der Zustaendigkeiten und Aufsichtsaufgaben?

3. Wurden diese Faelle der Regierung und den zustaendien Stellen gemeldet? Wenn ja, wann und an welche Stellen?

4. Schon im Oktober 2000 hat das Türkische Botschaft in Berlin auf seiner Website (www.tcberlinbe.de/tr) veröffentlicht:

 Da hiess es sinngem.:

Die Bürger sollen an Kombassan und seine Gesellschaften und Repraesentanten keine Gelder mehr geben, damit sie keinen materiellen und immateriellen Schaden nehmen. Die Entscheidung beruhte auf eine Veröffentlichung der Aufsichtsbehörde SPK in Ankara vom 12.10.2000.Kombassan unterhielt u.a. in Köln zu Geldsammelungen weiterhin eine Geschaeftsstelle: auch nach Okt.2000.

Daher die Fragen: Was hat die BAFin vor und nach dieser Zeit wegen den unerlaubten und ungesetzlichen dubiosen Handlungen und Geldsammelungen gemacht?

Warum wurden die Geschaeftstellen nicht sofort geschlossen, alle damit verbundenen Handlungen unterbunden  und die Unterlagen und Beweismittel sichergestellt?

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T.C. Berlin Büyükelçiliği    12.10.2000       www.tcberlinbe.de/tr

 Hier ein Teil aus der Türkischen Fassung:

„Vatandaşlarımızın maddi ve manevi zarara uğramamaları için, bu şirketlere ve temsilcilerine kanunlara aykırı biçimde para vermemeleri kendi menfaatlerine olup; bu tür taleplerle karşılaşılması halinde, sözkonusu şirketler hakkında bilgi alabilmeleri ve/veya varsa bu konudaki şikayetlerini iletebilmeleri amacıyla, Sermaye Piyasası Kurulu’nun aşağıdaki adresine, faksına ve/veya telefon numaralarına başvurmaları mümkündür.

İşbu ilan, Kurulumuzun 12.10.2000 tarihli toplantısında alınan karar uyarınca yayınlanmakta olup, kamuoyuna önemle duyurulur.

Adres: Sermaye Piyasası Kurulu Doç. Dr. Bahriye Üçok Cad. No:13 06500 Beşevler-Ankara\TÜRKİYE“

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Über SERDAR MERMEY

Maschinen/Maschinenbau, Technik (allgemein) Islam (Religion) [etwa 20 Jahre Interessensgebiet] Steuern und Zoll (Recht) (ca. 14 Jahre berufliche Erfahrung und Beratung in Deutschland) Bilanzierung/Buchhaltung und Finanzen (allgemein) Verträge/Investment - (Ich bin Holding-Investor) Wertpapiere (von Aktiengesellschaften in Türkei) Möbelbranche und Beschläge Wirtschaft (insbesondere Recht der Aktien-Geselschaften (A.Ş.) in der Türkei) Ich biete eine 29-jährige Erfahrung in Übersetzungen, Textverfassung, Korrekturlesen an. Auch Lokalisation und Dolmetschangelegenheiten können Sie als Leistungen erhalten.
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